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- 10.8.2008: Und etwas Angst bleibt immer!
- 10.6.2008: Bei den Leukozyten wirkt die Chemo...
- 2.6.2008: Juhuu, Halbzeit!
- 19.5.2008: Heute fällt die Chemo aus...
- 15.5.2008: Eine von vier ist geschafft
- 8.5.2008: Die Reha ist vorbei...
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- 10.4.2008: Die erste Woche ist geschafft!
- 26.3.2008: Bald kommt die Chemo...
- 23.3.2008: Frohe Ostern 2008 im Schnee...
Juhuu, Halbzeit!
Die ersten beiden Zyklen meiner Chemo habe ich erfolgreich in mich pumpen lassen! Nun habe ich bis zum 16.06. Pause und dann geht’s in die dritte Runde mit meinem Sparringspartner Krebs…
Letzte Woche war ich nach dem ersten Teil der Chemo ziemlich platt und alle. Dreiviertel des Tages habe im Bett oder zumindest in der horizontalen zugebracht! Und die Hitze hat meiner Lunge den Rest gegeben. Ich hab so einen blöden, nervigen Reizhusten. Und dann noch die schül drückende Hitze am Nachmittag, na Klasse!
So eine Erkrankung bietet doch immer wieder Platz für Aufregung , Ängste und Streß. Am Donnerstag taste ich so durch meine Achsel, weil die Narbe immer wieder so juckt… Und was erfühlen meine Finger? Eine kleine Erbse unter der Haut… Sofort schießt mir durch den Kopf: “Eine Metastase! Oh, Nein, nicht da jetzt auch noch! Dann wird’s immer enger… Scheiße!” Aber sie ist gut verschieblich, hart klar abgegrenzt, eigentlich viel zu oberflächlich für einen Lymphknoten! Es ist doch manchmal echt beruhigend, wenn man sich in dem Gebiet ein bißchen auskennt und weiß, wonach man fühlen muß! Am Freitag musste ich eh zum Arzt um meine Blutwerte kontrollieren zu lassen. Auch er machte anfänglich ein erschrecktes Gesicht, setzte aber schnell die “professionelle” Miene ‘Nur-dem-Patienten-nicht-die-Hoffnung-nehmen’ auf. Aber nach dem Abtasten sagte auch er, dass könnte eigentlich nichts Gefährliches sein, definitiv könnte man es aber erst sagen, wenn man es rausgeschnippelt und untersucht hätte… Heute im Krankenhaus anderer Arzt, gleiches Gesichtsspiel, gleiche Aussage! Nach dem Ultraschall, der dann noch gemacht wurde, scheint ziemlich sicher festzustehen, dass die Erbse keine Lymphknoten, keine Metastase ist!
Nächste Überraschung hatte ich dann noch in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Die Wunde der Lungenoperation wurde mit einer sogenannten Intrakutan-Naht versorgt. Es wird dabei innerhalb der Haut genäht und man sieht weder Einstichstellen noch Faden von Außen. Also nicht dieses typische Leiter-Muster. Dadurch wirken die Narben nicht mehr so monströs. Verwendet wird dabei ein sogenannter selbstauflösende Faden, den die Abwehr des Körpers im Laufe der Zeit “auffrißt”. Meine Narbe juckte in letzter immer wieder, und ich hab das auf Wetterwechsel oder Heilen der Nervenstränge geschoben… Einmal hatte ich das Gefühl, dass am einen Ende der Naht zwei Millimeter Faden rausgucken würden. Das war aber schnell wieder verschwunden. In besagter Nacht juckte also die Narbe ungefähr auf einviertel… ich kratze… und hab auf einmal drei, vier Zentimeter Faden in der Hand… ziehe daran… der Faden wird länger… ich lasse los.. der Faden schnurrt wieder unter die Haut, bis auf die besagten Zentimeter… Nix mit aufgelöst… Wieder Grund zu grenzenloser Feude!
Heute zieht der eine Arzt auch mal, natürlich für eine Arzt ein bißchen doller. Der Faden reißt und der Rest zieht sich wieder unter die Haut zurück und wartet nun auf meine Abwehr…