Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Das etwas andere Tagebuch von Rolf Miehle für April, 2008.
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- 15.5.2008: Eine von vier ist geschafft
- 8.5.2008: Die Reha ist vorbei...
- 18.4.2008: Nun sind es nur noch ein paar Tage...
- 10.4.2008: Die erste Woche ist geschafft!
- 26.3.2008: Bald kommt die Chemo...
- 23.3.2008: Frohe Ostern 2008 im Schnee...
- 13.3.2008: Ich bin wieder Zuhause!
- 8.3.2008: Der 3. Tag
- 7.3.2008: Der 2. Tag nach der OP
- 6.3.2008: 1. Tag nach der OP
Archive für April 2008
Nun sind es nur noch ein paar Tage…
18.4.2008 von Rolf.
Zwei Drittel meiner Reha hab ich nun schon geschafft. Nach der anfänglichen Schwermut und Traurigkeit gehts mir nun wieder richtig gut. Wir sitzen nahezu jeden Abend mit einer Clique von sechs Leuten zusammen, trinken vielleicht mal ein Bier oder Wein, spielen Uno extrem oder Dart, schauen uns Kino oder Dia-Vorführungen an, oder wir sitzen einfach nur da schnacken und lästern ein wenig…
Die Therapien schlagen ganz gut an. Das Verhältnis von Anwendungen und “Freiraum” lässt viel Platz zur Erholung…
Sorry, dass ich mich fast gar nicht gemeldet und auch kaum etwas geschrieben habe, aber ich hab diese Zeit einfach für mich genutzt. Das brauchte ich jetzt und hoffe es findet sich bei allen zu kurz gekommenen dafür Verständnis und wenn nicht, tut es mir sehr leid, aber…
Wenigstens habe ich eine neue Seite geschrieben, oder viel mehr angefangen zu schreiben: Auswirkungen von Krankheit und Therapie
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Die erste Woche ist geschafft!
10.4.2008 von Rolf.
Die erste Woche meiner Anschlußheilbehandlung in Bad Sooden-Allendorf ist nun rum!Irgendwie ist alles wie im letzten Jahr und irgendwie ist es auch völlig anders… Die Gegend, der Ort, das Haus, die Anwendungen sogar viele Mitarbeiter des Hauses sind vertraut…Doch dieses Mal ist meine innere Haltung eine ganz andere. Letztes Jahr im Sommer hatte ich gerade meine Talsohle durchschritten, alle Therapie lagen hinter mir und es ging in allen Bereichen langsam aber stetig bergauf. Dieses Jahr bin ich noch sehr akut eingeschränkt durch die OP. Chemo und Bestrahlung liegen noch vor mir. Ich bin so mitten drin und weiss ja noch gar nicht so ganz genau, wo die Reise hingeht. Wie werde ich die Therapien vertragen, welche Einschränkungen muss ich noch alle verkraften, was wird mit mir in aller nächster oder auch fernerer Zukunft geschehen? Im Augenblick hab ich mehr Fragen als Antworten.
Dazu passend ging es mir den ersten Tagen auch nicht soo gut. Eine Traurigkeit hatte mich ergriffen. Raus aus aller Verantwortung, nur mir selbst und meinen Gedanken überlassen, schwappten die nicht so schönen mal hoch. Auch das muss sein. Ich hab früher einmal geschrieben: “Täler sind die Vorboten von Bergen!” Eine wichtige Erkenntnis! Mittlerweile hab ich hier ein paar nette Menschen gefunden, mit denen ich reden und lachen kann. Wieder eine Talsohle durchschritten!
Ist das Leben nicht herrlich mit seinem Auf und Ab…
P.S..: Ein bißchen lästern und genauer aus meinem Alltag berichten werd ich in den nächsten Tagen bestimmt auch noch, aber heut wollt ich erst einmal dies loswerden!
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