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Jetzt ist es ENDLICH entschieden!
Heute war ich wieder in der Thoraxchirurgie im Klinikum Bremen Ost. In den Lymphknoten, die sie bei der Mediastinoskopie in der letzten Woche entnommen haben, wurden Krebszellen gefunden. Wahrscheinlich ist es auch auch ein Plattenepithelkarzinom, aber so genau kann das der Pathologe noch nicht sagen, auf alle Fälle ist es kein “kleinzelliger” Krebs, was die Heilungschancen enorm erhöht!
Ob es nun aber ein eigenständiger Lungenkrebs oder eine Metastase des Zungengrundkarzinoms ist, läßt sich immer noch nicht sagen… Wäre es ein eigenständiger Tumor, würde ich erst eine Chemotherapie und dann eine OP bekommen. Aber die Ärzte können es nun einmal noch nicht genau sagen.
Die Behandlung soll nun wie folgt aussehen: Am kommenden Donnerstag werde ich operiert. Erst wird ein Bereich der Lunge entfernt in dem der kleine Rundherd sitzt, dieser wird dann sofort zum Pathologen geschickt zum “Schnellschnitt”. Während dieser den Lungenteil untersucht, werden mir die Lymphknoten hinter dem Brustbein entnommen. Stellt der Pathologe fest, dass es sich um einen eigenständigen Tumor handelt, wird mir dann noch der untere Lungenlappen der linken Lungen entnommen. Ansonsten bleibt der Rest dieses Lappen erhalten. Wahrscheinlich erhalte ich dann im Anschluss noch eine Bestrahlung der Lunge, damit noch etwaige nicht gefundene Metastasen “gekillt” werden.
Angeblich kann ich, wenn alles komplikationslos verläuft, schon nach ca. einer Woche wieder nach Hause. Na, mal gucken, wie das läuft… Hat jemand von Euch schon mal Erfahrungen damit gemacht? Bin für jeden Tip dankbar!
P.S.: Verwende ich zuviele Fremdwörter bzw. Fachausdrücke (z.B. “Kleinzelliger Lungenkrebs” oder “Schnellschnitt”? Ich hab schon überlegt ob ich ein sogenanntes Glossar dafür anlege. Wie seht Ihr den Bedarf?
20.2.2008 bei 11:59
Hallo Rolf!
Ich habe schon lange keinen Kommentar mehr hinterlassen, verfolge aber immer wieder, was bei dir so Stand der Dinge ist.
Ich drücke dir nun für morgen ganz, ganz fest die Daumen!!
Liebe Grüße
Natalie