Wie alles begann…

Ich hatte einen geschwollenen Lymknoten an meiner rechten Halsseite und etwas Schluckbeschwerden, aber keine richtigen Schmerzen und das schon seit ein paar Wochen… Nun wollte ich endlich damit zum Arzt. Mein Hausarzt hatte Urlaub und so ging ich zu seiner Vertretung….

“Das gefällt mir gar nicht…” Kein schöner Satz von einem Arzt…. Ich solle gleich zum HNO-Arzt gehen…

“Das gefällt mir gar nicht…” Schon wieder! Auch am linken Hals sei ein Lymphknoten geschwollen. Das könnte auch eine systemische Erkrankung sein, evtl. ein Lymphom… Netter Ausdruck für Lymphknotenkrebs… na, ja der ist ja ganz gut zu beherrschen… Evtl. aber auch eine Halszyste… (unterirrdischer Riesenpickel), da müsste man mir nur eben den Hals aufschneiden und den rausholen, ausräumen für die Fachleute unter uns….
Panik-Attacke… Den Hals auzuschneiden, empfand ich schlimmer als den Krebs, komisch wie Menschen manchmal denken…
Ich solle gleich in die Klinik fahren, damit die das genauer untersuchen können…

“Das gefällt mir gar nicht…” Dies mal vom Professor! Ich mag diesen Satz nicht! Nach stundenlanger Wartezeit steht fest, dass sie mir am Montag in den Hals, die Lunge, auf den Kehlkopf und in den Magen schauen wollen, den dicken Lymphknoten nehmen sie auch gleich raus…

OP, Vollnarkose, Krankenhaus…. ICH?! Ich hab doch eigentlich nur ne verschleppte Mittelohrentzündung oder so etwas…

Bei der Narkose-Aufklärung mache ich noch Witze: “Heute morgen hatte ich nur ′nen verschleppten Infekt und jetzt nen Tumor…” Humor ist, wenn man trotzdem lacht

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